Shaolin Kung Fu
| Inhalte und Ziele der Ausbildung im Shaolin - Kung Fu | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeines Das Shaolin - Kung Fu ist das wohl bekannteste Kung Fu (Gong Fu). So alt wie es ist, so vielfältig ist es auch. Es gibt diverse traditionelle Tierstiele wie Drache, Tiger, Kranich, Leopard, Adler, Schlange, Affe, Gottesanbeterin usw. Daneben existieren viele weitere waffenlose Handformen, sowie Waffenformen wie Langstock, Schwert, Speer, Säbel, kleine und große Hellebarde, Kette, Dreisegmentenstab u.a. Ein Überblick über die derzeit bei uns unterrichteten Formen befindet sich am Ende dieses Abschnittes. Begonnen wird die Ausbildung mit Grundstellungen, Grundschlägen und – tritten. Es folgen waffenlosen Formen, die in ihrer Komplexität und in ihrem Anforderungsniveau von leicht bis sehr schwer reichen. Auf Dynamik, Ausdruck, Timing, Koordination und Flexibilität wird von Anfang an großen Wert gelegt und entsprechend trainiert. Die Körperbeherrschung, die hierbei erreicht werden kann, entspricht der eines Turners. Der Schüler erlernt Formen, die sowohl in der Länge, als auch im Schwierigkeitsgrad steigen (div. Süd-Shaolinformen und Nord-Shaolinformen). Weiterhin werden einfache akrobatische Elemente eingeführt (z. B. Felgrolle, Rad ohne Hände oder "Xuan zi" = Schmetterlingstritt). Wenn der Schüler seinen Körper schon relativ gut kontrollieren kann, beginnt die Ausbildung mit einer Waffe. Der Schüler macht sich mit den drei traditionell wichtigsten Waffen Stock, Säbel und Schwert vertraut, danach wird entschieden mit welcher Waffe der Schüler als erstes den Umgang erlernen möchte. Entscheidend in den fortgeschrittenen Formen ist es, die erlernten Techniken (sowohl Basis, als auch fortgeschrittene Techniken) nicht nur einzeln, sonden in Kombinationen sauber auszuführen. Weiterhin soll er zunehmend alle erlernten Bewegungen auch mit seiner Waffe ausführen können. Letztlich entsprechen die Formen (Handformen/Waffenformen) einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad. Akrobatik und komplexe Sprungtritte gehören zu den Pflichtelementen. Das Repertoire des Schülers beläuft sich inzwischen auf mindestens zehn Formen (sowohl traditionelle Formen, als auch spezielle Wettkampfformen). |
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| Überblick über die derzeit unterrichteten Formen (Tao lu): waffenlose Formen:
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© 2006 O. Gimm, A. Wagenknecht